HealthHub und Agate Media unterstützen verfügbare, moderne Flotten dauerhaft

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Mit dem Software Defined Train(TM) entwickelt Alstom ein Modell für Fahrzeuge, deren digitale Fähigkeiten nicht beim Bauzustand enden. Eine sichere Plattform soll die Grundlage schaffen, um Software, Anwendungen und Datenangebote im laufenden Betrieb weiter auszubauen. Dadurch können technische Verbesserungen mit geringerem Eingriff in die Fahrzeughardware erfolgen. Betreiber profitieren potenziell von besser planbaren Investitionen, höherer Einsatzbereitschaft, sinkenden Gesamtkosten und der Möglichkeit, langfristig zusätzliche Funktionen oder Dienstleistungen verfügbar zu machen für Kunden.

Die Bahnarchitektur soll mit digitalem Wandel dauerhaft Schritt halten

Alstoms Software Defined Train(TM) basiert auf der Annahme, dass die Innovationsgeschwindigkeit digitaler Systeme nicht an den langen Lebenszyklen von Schienenfahrzeugen scheitern darf. Fahrzeuge sollen trotz jahrzehntelanger Nutzung Zugang zu aktuellen Funktionen erhalten. Dafür wird die Software als eigenständig weiterentwickelbare Ebene betrachtet, während die Hardware eine stabile Grundlage bildet. Diese Trennung ermöglicht es, Erweiterungen und Aktualisierungen mit geringerem technischem Eingriff umzusetzen. Dadurch können bestehende Plattformen länger genutzt und digital modernisiert werden.

Anwendungen bleiben unabhängig von Hardware kompatibel und sicher integrierbar

Die digitale Plattformarchitektur ermöglicht eine Aufteilung der Verantwortlichkeiten innerhalb der Fahrzeug-IT. Hardware stellt Rechenleistung, Kommunikation und Ressourcen bereit, während Anwendungen darüber definierte Plattformdienste nutzen. Diese Aufteilung verringert den Aufwand bei Anpassungen, weil Software nicht für jede Variante neu entwickelt werden muss. Gleichzeitig werden Änderungen nachvollziehbar gesteuert und vor der Inbetriebnahme geprüft. Damit unterstützt das Konzept eine wartbare Fahrzeugarchitektur, ohne Abstriche bei Interoperabilität, Informationssicherheit oder Anforderungen sicherheitsbezogener Bahnsysteme zu machen.

Software entkoppelt Modernisierungen von starren Hardwarezyklen im Zugbetrieb

Die kontinuierliche Weiterentwicklung beginnt bei diesem Modell erst nach der Fertigung des Zuges. Alstom will eine Plattform bereitstellen, auf der während des Betriebs zusätzliche Anwendungen, Funktionen und digitale Dienste installiert werden können. Dadurch bleibt der Zug auch bei veränderten Anforderungen technisch anpassbar. Die zugrunde liegende Idee orientiert sich an modernen Konzepten der Automobilindustrie. Ihre Übertragung auf Schienenfahrzeuge verlangt jedoch Anpassungen an lange Lebenszyklen, komplexe betriebliche Abläufe sowie strenge Sicherheits- und Zulassungsprozesse.

Verbesserte Datengrundlagen erhöhen Verfügbarkeit und erleichtern planbare Instandhaltungsmaßnahmen nachhaltig

Für Betreiber entsteht der Nutzen digitaler Betriebsdaten vor allem durch eine frühere und fundiertere Bewertung des Fahrzeugzustands. Statt ausschließlich auf festgelegte Wartungsintervalle zu reagieren, können sie Informationen aus dem laufenden Betrieb für konkrete Entscheidungen verwenden. Auffälligkeiten an Komponenten lassen sich so rechtzeitig prüfen und beheben. Dies senkt die Wahrscheinlichkeit ungeplanter Ausfälle und verbessert die Vorbereitung von Instandhaltungsarbeiten. Alstom erwartet eine Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Werkstatt. Dadurch steigt die Verfügbarkeit.

Moderne Softwarefunktionen verlängern wirtschaftliche Nutzbarkeit und steigern Fahrzeugrestwerte nachhaltig

Alstom beschreibt die digitale Plattform als Möglichkeit, Fahrzeuge wirtschaftlicher durch ihre lange Einsatzdauer zu führen. Optimierte Betriebsabläufe und ein gezieltes Energiemanagement sollen die Kosten senken, die bei Nutzung, Versorgung und Steuerung entstehen. Die fortlaufende Bereitstellung neuer Funktionen erlaubt ferner, digitale Zusatzleistungen zu entwickeln und daraus Erlöse zu erzielen. Ein Fahrzeug, das sich ohne technische Eingriffe anpassen lässt, bleibt für Betreiber länger interessant und kann auf dem Markt einen Restwert erreichen.

Cloud und Datenanalytik verbessern Verfügbarkeit von Alstom-Flotten nachhaltig deutlich

Digitale Dienste sollen bei Alstom nicht isoliert, sondern als verknüpfte Unterstützung für Betrieb und Wartung wirken. Agate Media(TM) schafft hierfür den Zugang zu Cloud-basierten Funktionen im Zug. HealthHub(TM) nutzt vorhandene Daten, um den technischen Zustand der Flotte nachvollziehbar abzubilden und Entscheidungen in der Instandhaltung zu unterstützen. Hinzu kommen Anwendungen für einen geringeren Energiebedarf und für Fernbetrieb. Diese Verbindung aus Datennutzung und Betriebsoptimierung kann Ausfälle verringern, Abläufe vereinfachen und Wirtschaftlichkeit stärken.

Offene Plattformarchitektur unterstützt unbekannte Anwendungen über lange Nutzungszeiten hinweg

Die Plattform ist darauf ausgelegt, Softwarefunktionen über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs hinweg zu ergänzen oder zu verbessern. Über drahtlose Verbindungen können etwa aktualisierte Verfahren zur Energieoptimierung, Fehlererkennung und Wartungsvorhersage verteilt werden. Die damit verfügbaren Daten helfen dem Betreiber, den Einsatz seiner Fahrzeuge wirtschaftlicher zu planen und Störungen frühzeitig zu behandeln. Gleichzeitig unterstützt ein wachsender Bestand an Anwendungen neue betriebliche Entscheidungen und Fahrgastangebote. Auch Lösungen für Anforderungen sollen integrierbar bleiben.

Der Software Defined Train(TM) eröffnet einen Weg, die Leistungsfähigkeit eines Zuges nicht auf den Zeitpunkt seiner Inbetriebnahme zu begrenzen. Eine entkoppelte Architektur ermöglicht, Software unabhängig von Hardwarekomponenten weiterzuentwickeln und neue Dienste bereitzustellen. Auf Basis Fahrzeugdaten lassen sich Wartungsintervalle bedarfsgerechter festlegen und Störungen früher bewerten. Alstom ergänzt den Ansatz durch Agate Media(TM) für Anwendungen und HealthHub(TM) für Instandhaltungsanalysen. Betreiber erhalten somit Werkzeuge, um Verfügbarkeit zu erhöhen, Kosten zu kontrollieren und Fahrzeuge weiterzuentwickeln.

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