Sicher ist sicher: Transcend verwendet nur getestete Original DRAM-Chips für seine Speichermodule
Der Speichermarkt im Jahre 2001 ist ein heiß umkämpfter Markt, in dem sich viele Hersteller und Distributoren um die Gunst der Abnehmer bemühen. Eine zunehmend große Anzahl an No-Name-Chipherstellern steckt mittlerweile in finanziellen Nöten. Als Hauptgründe hierfür gelten die heftigen Marktfluktuationen. Aber auch der rapide Preisverfall der DRAM-Chips in den vergangenen Monaten, verbunden mit niedrigen Gewinnspannen, ist für die Cash-Flow Probleme vieler Anbieter verantwortlich. Vielen Modulherstellern bleibt daher nur noch der Ausweg, eine Kostenreduzierung durch die Verwendung qualitativ minderwertiger DRAM-Chips zu erzielen. Solche auch als "Downgrade"-DRAMs bezeichneten Speicherkäfer sind allerdings gekennzeichnet durch sehr instabile Qualität.
Unternehmen, die solche DRAMs produzieren oder zur Bestückung ihrer Module verwenden, werden über kurz oder lang vom Markt verschwinden, da die Verbraucher mittlerweile nicht nur auf den Preis, sondern erfreulicherweise auch auf die Qualität achten.
Eine andere fragwürdige Praxis der Kostensenkung zu Lasten der Qualität besteht im Kauf von ungestesteten bzw. nicht vollständig getesteten Wafern direkt bei den DRAM-Herstellern. Solche Anbieter verwenden unübliche Verpackungstechniken und versehen diese oft durch das eigene Firmenlabel.
Seriöse und renommierte DRAM-Hersteller unterziehen die Wafer Standard-Tests, die 800 Sekunden in Anspruch nehmen, damit genügend Zeit zur Verfügung steht, die Qualität jedes einzelnen Chips zu ermitteln. Die Hersteller minderwertiger DRAMs veranschlagen für die Tests nur 100 Sekunden oder weniger; sogar komplett ungetestete DRAM-Chips finden nicht selten ihre Abnehmer. Eine Reduzierung der für Tests zur Verfügung gestellten Zeit senkt die Kosten pro Chip um bis zu US$1 - bei gleichzeitiger Minderung der Chipqualität.
Es gibt Hersteller im Markt, die bei Verwendung von nicht standardisierten Verpackungsmethoden behaupten, dass Speichermodule sich problemlos auf 150MHz, 166MHz oder sogar 183MHz hochtakten lassen. Was hierbei verschwiegen wird, ist die Gefahr, die dahinter lauert: häufige Systemabstürze sowie Datenverluste.
Original-Speicherchips durchlaufen einen kompletten Testlauf. Dieser erfolgt, bevor sie vom Wafer herausgetrennt werden und nachdem die Verpackung in das Chip-Gehäuse eingebaut wurde. Anschließend wird jeder gründlich getestete Chip mit dem Hersteller-Logo sowie der Chipbezeichnung versehen, bevor er zu den Speichermodul-Herstellern gelangt.
Samsung, Hitachi, Micron und alle anderen Original-DRAM-Hersteller garantieren mit ihrem Namen gegenüber den Speichermodul-Herstellern, dass die gelieferten Speicherchips den hohen Qualitätsansprüchen genügen.
Quelle: Pressemeldung Transcend Information, Inc.
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